Unterricht

Wir arbeiten an unserer Schule mit unterschiedlichen Unterrichtsformen. Der klassische „Frontalunterricht“ wird schon lange als nicht mehr zeitgemäß betrachtet, weil mit ihm nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann und die Kinder nicht entdeckend lernen sowie selbstständiges Lernen nicht gefördert wird. So ganz ausgedient hat er dennoch nicht.

Wir bemühen uns darum die Kinder zu selbstständigem Lernen zu erziehen. Sie sollen – in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit – Sachverhalte entdecken und verstehen lernen sowie Fertigkeiten üben.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann Inhalte mit Gesprächen und Versuchen mit der gesamten Klasse erarbeiten, aber auch so genannte Lerntheken, Werkstätten oder Stationen bieten gute Möglichkeiten vor allem die Selbstständigkeit und das Arbeitsverhalten zu fordern und zu fördern und lassen den Kinder die Möglichkeit nach eigenem Arbeitstempo und Leistungsvermögen vorzugehen.

Bei diesen Arbeitsformen erhalten die Schülerinnen und Schüler „Arbeitspässe“, die die Aufgaben auflisten, die sie an den einzelnen Stationen zur Bearbeitung vorfinden. Sie haken ab, was sie erledigt haben und was davon schon kontrolliert ist. Die Pässe beinhalten dann Pflicht- und eventuell auch Wahlpflichtaufgaben sowie Zusatzaufgaben, deren Bearbeitung freiwillig erfolgt.

Neben diesen gelenkten Aufgabenstellungen sollten die Kinder auch Gelegenheit zu Freiarbeit bekommen; hier erhalten sie Angebote sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, die sie einerseits in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter bringen, in denen sie aber auch selbst entscheiden können, mit welchen Mitteln und Aufgaben sie dies tun.

Unterrichtszeiten

Schulstunde

1. Stunde

2. Stunde

Frühstück

Pause

3. Stunde

4. Stunde

Pause

5. Stunde

6. Stunde

Uhrzeit

08:15 – 09:00

09:00 – 09:45

09:45 – 09:55

09:55 – 10:15

10:15 – 11:00

11:00 – 11:45

11:45 – 12:00

12:00 – 12:45

12:45 – 13:30

Förderunterricht

IMG_20141209_103941In jeder Klasse finden mindestens zwei zusätzliche Förderstunden pro Woche statt. In diesen Stunden sollen leistungsstarke Schüler die Möglichkeit erhalten ihr Wissen zu vertiefen und schwächere Schüler entsprechend ihrer Defizite gefördert werden. Dabei kann es sich um Knobelstunden, Lesestunden oder Mathe Förderstunden handeln. Je nachdem wie die Stunden im Stundenplan verankert sind, finden sie im Klassenverband oder in Kleingruppen statt.
Wenn ausreichend Lehrerstunden vorhanden sind, finden in den Jahrgängen 2,3 und 4 zusätzliche LRS Förderstunden (Lese-Rechtschreibschwäche) statt. Hier werden Kinder mit Auffälligkeiten im Bereich der Lese- und  Rechtschreibfähigkeit gefördert.

Deutsch als Fremdsprache

Die Theodor-Fontane-Schule wird von vielen Kindern mit Migrationshintergrund besucht, die in einem mehrsprachigen Umfeld aufwachsen. Um die Deutschkenntnisse über den regulären Unterricht hinaus zu stärken, finden jahrgangsbezogene Sprachförderstunden statt. Die Arbeit in Kleingruppen ermöglicht es den Lehrkräften, intensiv auf jedes einzelne Kind einzugehen und mögliche Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache zu erkennen. Die DaZ- Stunden bieten Zeit und Raum für Gesprächsrunden, in denen Sprachstrukturen gezielt eingeführt und geübt werden können. Darüber hinaus findet eine gemeinsame Wortschatzerweiterung zu alltagsbezogenen Themen statt. Neben den beschriebenen Aktionen in der Gruppe soll jedoch auch die eigenständige Spracherweiterung gefördert werden. Hierzu steht den Kindern Material zur Verfügung, was selbstständig genutzt werden kann und über Möglichkeiten der Selbstkontrolle verfügt.

Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern die deutsche Sprache auf spielerische und aktive Weise näherzubringen.

Rezan (3a)

Ich mag es, dass wir im DaZ-Unterricht eine kleine Gruppe sind und viel Platz haben.

Selin (3b)

Mir gefällt an den DaZ-Stunden, dass wir zu vielen Dinge erzählen können.

Ömer (1b)

Wir suchen Wörter für „der, die, das – Plakate“, das finde ich gut.

Herkunftssprachlicher Unterricht

In der Theodor-Fontane-Grundschule wird für die Schülerinnen und Schüler, die Türkisch als Muttersprache sprechen, als Unterrichtsfach angeboten. Der Unterricht findet einmal wöchentlich  eine Stunde lang in jeder Klassenstufe statt.

Die Aufgabe des Unterrichts ist es, die Schüler zu befähigen gesprochene und geschriebene Texte unterschiedlicher Art zu verstehen und diese zur Ausweitung der eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse, zur Entfaltung von Kreativität sowie zum weiteren sprachlichen Lernen zu nutzen. Ziel des herkunftssprachlichen Unterrichts ist es, sich in der Muttersprache mündlich sowie auch schriftlich verständigen zu können.

Unsere Bücherei

Die Bücherei der Fontane-Grundschule ist alle zwei Wochen für die Schüler geöffnet. Jede Klasse hat einen festen Termin. Eltern organisieren die Ausleihe.
Ab dem zweiten Halbjahr der ersten Klasse besuchen die Schüler die Bücherei.
Die Bücher sind nach Themengebieten sortiert: Leseanfängerbücher, Märchen, Sachbücher, Kochbücher, Bücher über Religion und Kinderromane.
Jede Klasse hat in ihrem Klassenraum eine Bücherkiste, in der die Kinder
die ausgelesenen Bücher bis zum nächsten Termin deponieren können.
Die Kinder kommen in kleinen Gruppen in die Bücherei. Die erste Gruppe bringt die Bücherkiste aus der Klasse mit, damit die „Büchereimutter“ die Bücher wieder in die Regale einsortieren kann. Durch ein Karteikartensystem wird festgehalten, welches Kind welches Buch ausgeliehen hat.
Falls ein Schüler sein Buch vergessen hat, kann es dies bis zu zweimal verlängern. Die Bücherei ist mit aktuellen Kinderromanen ausgestattet wie zum Beispiel mit acht Bänden von „Gregs Tagebuch“.
Eltern sind herzlich eingeladen sich über die Klassenlehrer für die Bücherei zu melden.

Frau Weiler – Büchereimama


 

Unsere Bücherei ist sehr sehr groß. Alle Kinder von einer Klasse könnten sich gleichzeitig ein Buch ausleihen. Die Bücherei hat soooo viele und spannende Bücher. Sie haben fast alle Bücher, die es auf der ganzen Welt gibt. Es ist wirklich toll. Man hat einen schnellen Weg zur Bücherei. Und Frau Hauner gibt sich große Mühe, dass alle Kinder gerne dorthin gehen. Sie ist unendlich nett. Die Kinder dürfen alle zwei Wochen neue Bücher ausleihen. Man kann auch immer noch etwas in der Bücherei bleiben und lesen.

Cassandra 2B

Gottesdienst

Einmal im Monat haben die Klassen 3 + 4 ökumenischen Schulgottesdienst. Dieser findet im Allgemeinen in der St. Hildegard Kirche statt. In der Regel halten Herr Pfarrer Engels von der ev. Kirche und Herr Pfarrer Hirsch von der kath. Kirche die Gottesdienste im Wechsel. Außerdem haben wir am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien einen Gottesdienst für alle Klassen in der Christuskirche. Auch wenn wir die Eltern zur Teilnahme nicht schriftlich einladen, Gäste sind uns stets zu allen Gottesdiensten willkommen!

Schülerparlament

Mit dem Ziel Schülerdemokratie zu leben und zu lernen, setzen wir uns regelmäßig mit Vertretern aller Klassen zusammen. Dabei erweitern die teilnehmenden Kinder gleichzeitig auch ihre sozialen Kompetenzen, indem sie Prozesse anleiten und anregen sowie gemeinsam Entscheidungen treffen.
Aktuelle Fragen und Berichte aus den Klassen werden diskutiert und Lösungen für Probleme gesucht. Dabei werden die Anliegen und Wünsche aus der Sicht der Kinder vorgetragen. Die Kinder erhalten so die Möglichkeit der aktiven Teilhabe und Mitbestimmung am Schulgeschehen. Mitglieder des Schülerparlamentes sind die Klassensprecher.

Im letzten Schuljahr haben die Kinder aus dem Schülerparlament zum Beispiel:

  • Mit dem „Garten der Freundlichkeit“ die Schule verschönert
  • Einen Sponsor für die Fußballnetze gefunden
  • Die Regenpause (nach Rücksprache mit der Lehrerkonferenz) eingeführt
  • Neue Fußballregeln aufgestellt
  • Die Kindersprechstunde von Herrn Adomat wahrgenommen und angesprochen, welche Verbesserungen wir uns von Seiten der Stadt für unsere Schule wünschen.